Archiv der Kategorie: Kleine Gaukler

Fotos

„Die Zeit ist wie ein Schmetterling:
Du wirst sie nicht einfangen,
wenn Du ihr hinterherhetzt“

Unbekannter Verfasser

Die Zeit kann ich auch nicht einfangen, aber das ein oder andere bezaubernde Schmetterlingsmotiv habe ich eingefangen mit der Kamera. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gerade für Bilder mit Schmetterlingen unglaublich viel Zeit braucht, denn die kleinen Gaukler lassen sich nicht einfach so aufs Bild bannen – die haben ihren eigenen „Kopf“, was wiederum viel Zeit braucht. 😉

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Gedichte und Verse

„You can chase a butterfly all over the field and never catch it. But if you sit quietly in the grass it will come and sit on your shoulder“

 

Sie war ein Blümlein


Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das Allerschlimmste kam zuletzt
ein alter Esel fraß die ganze
von ihm so heiß geliebte Pflanze.

(Wilhelm Busch)

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Mythologie

„Was für die Raupe das Ende der Welt ist, ist in Wirklichkeit ein wunderschöner Schmetterling“
Lao Tse

In der Antike war der Schmetterling das Sinnbild für Wiedergeburt und Unsterblichkeit und ist in der christlichen Kunst noch heute das Symbol der Auferstehung. Im antiken Griechenland wurden die Imagines der Schmetterlinge als Psyche bzw. Seele bezeichnet, denn sie wurden als die Seelen der Toten angesehen. Die Raupe wurde auch als Wurm bezeichnet, die Puppe dagegen wurde als Hülle des Toten gedeutet.

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Wissen

„If nothing in the world ever changed, there wouldn´t be butterflies.“

Die wissenschaftliche Bezeichnung Lepidoptera heißt Schuppenflügler und setzt sich aus lepis = Schuppe und petron = Flügel zusammen und kommt aus dem Griechischen. Der deutsche Name „Schmetterling“ erstmals belegt im Jahre 1501 kommt vom ostmitteldeutschen Wort Schmetten (Schmand, Rahm), von dem einige Arten angezogen werden.

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