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„If nothing in the world ever changed, there wouldn´t be butterflies.“

Die wissenschaftliche Bezeichnung Lepidoptera heißt Schuppenflügler und setzt sich aus lepis = Schuppe und petron = Flügel zusammen und kommt aus dem Griechischen. Der deutsche Name „Schmetterling“ erstmals belegt im Jahre 1501 kommt vom ostmitteldeutschen Wort Schmetten (Schmand, Rahm), von dem einige Arten angezogen werden.

Das Wort Schmetterling setzte sich erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch. Bis dahin wurde diese „Insekten“ nach Rösel von Rosenhof noch Tagvögel (für Tagfalter) oder Nachtvögel (für Nachtfalter) genannt.

Der Begriff Falter hat nichts mit falten (der Flügel) zu tun, sondern kommt von flattern – „fifaltra“ = althochdeutsch (fifealde = altenglisch) – wobei die Verdoppelung die schnelle Bewegung der Flügel zum Ausdruck bringt. Farfalla heißt der Schmetterling im Italienischen wobei die unverwandte Bezeichnung in Latein papilio ist, von dem auch das französische Wort papillon abgeleitet ist.

Das altgriechische Wort für Schmetterling war psyche was gleichbedeutend war mit „Hauch, Atem, Seele“. Schmetterlinge sind auf allen Kontinenten, außer der Antarktis, verbreitet und bevor wir überall auf der Welt diese sanften Flieger bewundern können, haben diese schon einiges hinter sich. Wenn aus dem Ei im Frühjahr eine Raupe schlüpft, hat sie erst einmal eines: Hunger!

Sie frisst Blätter, Nadeln, Blüten, Samen oder Früchte verschiedener Pflanzen. Das ist auch der Grund warum die Raupe vielen so lästig ist. Jedoch ist zu bedenken, dass die Raupe natürliche Feinde hat wie z.B. Vögel. Es müsste also nicht sein, Raupen zu vernichten. Die Natur sorgt von selber für einen Ausgleich.

Die Raupen führen meist ein verstecktes Leben und sind auch gut an ihre Umgebung angepasst. Sie haben meist eine grüne oder braune Färbung.

Ist die Raupe erwachsen beginnt sie sich zu verpuppen. In dieser Phase kommt es zur Metamorphose. In diesem Kokon entwickelt sich nun der Schmetterling. Dabei werden die Raupenorgane abgebaut oder umgeformt und zu Falterorganen umgebildet. Die ganze Gestalt ändert sich. Die Puppe ist fast unbeweglich. Diese Puppenphase dauert zwei bis 4 Wochen. Manche Schmetterlinge überwintern als Puppe. Es gibt auch Arten die verharren bis zu 7 Jahre als Puppe. Ist das Endstadium erreicht, platzt die Puppe auf und der Falter schlüpft. Er pumpt Luft in Körper und Blut in die Flügel, die noch schlaff am Körper herunterhängen. Sind die Flügel getrocknet startet der Schmetterling zu seinem ersten Flug.

Der letzte Teil seiner Lebensphase ist nun erreicht, er kann sich paaren und Eier ablegen. Nahezu alle Schmetterlinge ernähren sich von Blütennektar, Pflanzensäften und anderen nährstoffreichen Flüssigkeiten. Die Flügel bei kleinen Faltern haben eine Spannweite von 1,5 – 2 Millimetern. Die Spannweite des größten Schmetterlings, des Eulenfalters aus Südamerika, hat eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Zentimeter.

Die auffällige Färbung der Flügel entsteht einerseits durch Pigmente andererseits durch spezielle Oberflächenstrukturen die Lichtbrechungseffekte verursachen. Die einzelnen Schuppen sind immer einfarbig nur die Form variiert stark. Gerade diese Farbenvielfalt der Flügel hat früher viele Sammler zur Jagd gerufen um die sanften Gaukler anschließend furchtbar aufgespießt auf Nadeln stolz zu präsentieren.

Heute gibt es zum Glück Fotoapparate und der Genuss die Bilder zu betrachten ist sicher um ein vielfaches größer, wenn man weiß, kein Schmetterling musste dafür sein sowieso kurzes Leben lassen. Viele Arten gibt es heute nicht mehr! Zum einen liegt es an den veränderten Landschaften. Schmetterlinge brauchen angemessene Lebensräume zum Nahrung aufnehmen; zum anderen, wie bei den tropischen Schmetterlingen, an der Abholzung der Regenwälder.

(Anmerkung: Diese Informationen habe ich aus dem Internet und sind ein kleiner Auszug aus all dem was ich über Schmetterlinge gefunden habe – und das war eine ganze Menge!)

Ich freue mich jedes Jahr wenn ich an unserem Sommerflieder die Schmetterlinge ansehen darf und mich an ihnen freuen kann und manchmal, wenn ich schnell genug bin, dann fange ich einen – mit der Kamera. 😉

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